Pflanze des Monats Dezember: Kakaobaum (Theobroma cacao) im Palmenhaus (32)
Die Heimat des Kakaobaumes (Theobroma cacao), welcher heute zu den Malvengewächsen (Malvaceae) gezählt wird (früher Sterculiaceae), sind die Tropen Mittel- und Südamerikas. Angebaut wird er vor allem in Westafrika, Ostbrasilien und Mittelamerika. Die Samen (Kakaobohnen) werden zur Herstellung von Kakao, Schokolade und Kakaobutter verwendet. Die Blüten und somit auch die Früchte wachsen direkt am Stamm, an den Ästen und an den Zweigen.
Pflanze des Monats November: Japanischer Ahorn (Acer palmatum) schräg oberhalb der Grotte (38)
Der Japanische - oder Fächer - Ahorn (Acer palmatum) wird in Europa wegen seiner zierlichen Form und seiner intensiven Herbstfärbung gerne als Zierpflanze genutzt. Dabei werden meistens rotblättrige Züchtungen bevorzugt. Die ursprüngliche Art ist im Sommer grünblättrig. In Japan ist er der wichtigste Baum der traditionellen Gartengestaltung und kündigt den Herbst an. Viele Bäume werden dort als Bonsai gepflegt.

Pflanze des Monats Oktober: Chinesischer Reispapier-baum (Tetrapanax papyrifera) im Waldgarten (22)

Pflanze des Monats September: Mönchspfeffer (Vitex agnus - castus) im Heilpflanzengarten (15) und neben dem Getreideacker vom Alpinum (10)
Der Mönchspfeffer (Vitus agnus - castus) ist ein mediteraner Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Seine scharfschmeckenden Samen wurden im Mittelalter von den Mönchen als Gewürz für ihre Speisen benutzt und sollten daneben ihren Geschlechtstrieb hemmen. Dies gab ihm seinen Namen. Der Mönchspfeffer wird heute in der Naturheilkunde vor allem beim prämenstruellem Sympton, bei Zyklus-störungen und unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Er hat von der Blattform her gewisse Ähnlichkeit mit dem Hanf (Cannabis sativa) und wird ab und zu auch mit diesem verwechselt. In der milden Lage am Aarehang überlebten unsere zwei Sträucher die kalte Jahreszeit ohne Winterschutz.



Pflanze des Monats August: Grossblütiger Stechapfel (Datura innoxia) bei den Freilandsukkulenten (17)


Pflanze des Monats Juli: Gewöhnlicher Perücken-strauch (Cotinus coggygria) an der Böschung hinter der Trockenmauer und dem Insektenhaus (36)
Die Heimat des Gewöhnlichen Perückenstrauches (Cottinus coggygria) ist das Mittelmeergebiet, Kleinasien und China. Die sommerlichen Blütenstände des Strauches erinnern an feine Haarbüschel und gaben ihm seinen Namen. Das Herbstlaub leuchtet in orange - gelb. Dies macht ihn zu einem beliebten Zierstrauch. Er wird in verschiedenen Sorten, teils mit dunkelroter, fast schwarzer Blattfärbung kultiviert. Die zweite Art dieser Gattung wächst in Nordamerika: Cotinus obovatus (Amerikanischer Perückenbaum) ist weniger winterhart als sein eurasiatischer Kollege

Pflanze des Monats Juni: Moltkie (Moltkia petraea) im Alpinum Tuffgestein (2) und Osteuropa / Balkan (11)
Pflanze des Monats Mai: Madeira Storchenschnabel (Geranium maderense) auf der Terrasse im Mittelmeergebiet (20)
Der Madeira Storchenschnabel (Geranium maderense) wächst auf Madeira endemisch d. h. er wächst sonst nirgends natürlich auf der Welt. Aber selbstverständlich in verschiedenen Botanischen Gärten. Da er nicht winterhart ist, gedeiht er bei uns als Kübelpflanze, so dass er drinnen überwintert werden kann. Er blühte dort schon seit über einem Monat und steht jetzt endlich draussen, wo der riesige, wunderbare Blütenstand bestaunt werden kann.
Die Blüten und Blätter sind typisch für die Familie der Storchenschnabelgewächse (Geraniaceae) einfach viel grösser als diejeigen von den uns bekannten Arten. In seiner Heimat ist diese wunderschöne Pflanze leider recht selten.

Pflanze des Monats April: Sumpfdotterblume (Caltha palustris) im Waldgarten (22) und am Teich (23)

(Caltha palustris)
Pflanze des Monats März: Vohrfrühlings Alpenveilchen (Cyclamen coum ssp. coum) im ganzen Gartenareal v.a. im Alpinum Jura (8)

Pflanze des Monats Februar: Stängelloser Affodill (Asphodelus accaulis) im Mittelmeerhaus (30)

Nordafrika (Algerien, Marokko). Leider ist kein Foto der Blüten vorhanden.
Pflanze des Monats Januar: Cymbidium tracyanum im Sukkulentenhaus (34)




Der Chinesische Reispapier- baum (Tetrapanax papyrifera) gehört zur Familie der Efeu- gewächse (Araliaceae). Aus dem Mark der Stämme dieser imposanten Pflanze wird das chinesische Reispapier her- gestellt. Die Pflanzenteile (Zweige) werden gekocht und von der Rinde befreit. Das Mark wird gerollt und in dünne Laken geschnitten. Zum Schreiben ist es weniger geeignet. Gefärbt wird dieses Reispapier für die Herstellung von künstlichen Blumen genutzt. Beeindruckend sind die sogar bei Jungpflanzen ca. 90 cm langen und breiten Blätter.













Die einheimische, zu den Hahnenfussgewächsen (Ranunculaceae) gehörende Sumpfdotterblume (Caltha palustris) wächst an feuchten bis nassen Stellen wie in Sumpfwiesen, an Quellen, Bächen oder Gräben. Die giftige Pflanze wird in der Homöopathie bei Hautaus-schlägen, Bronchialerkran-kungen und Menstruationsbe-schwerden eingesetzt. Sie verliert allerdings beim Trocknen jegliche Wirkung. Früher galt die Frühlingsstaude bei vielen Völkern als dämone- abwehrend. Man gab sie auch dem Vieh zu fressen, damit die Butter das ganze Jahr über eine schöne Farbe habe, was zu ihrem Namen führte.





