Pflanze des Monats September: Korallenstrauch (Erythrina crista - galli) auf der untersten Terrasse vor dem Sukkulentenhaus (34)
Pflanze des Monats August: Indische Lotusblume (Nelumbo nucifera) bei den Sumpf- und Wasser-pflanzen (24)
Die Indische Lotusblume (Nelumbo nucifera) wächst aus schlammigen Gewässern, ohne dass Spuren davon auf ihr haften bleiben und wächst über die Oberfläche hoch hinaus, um in außergewöhnlicher Schönheit zu blühen.
Die Lotusblume gilt in den östlichen Ländern als Sinnbild der Reinheit und Schönheit und hat wesentliche religiöse Bedeutung. Im Buddhismus wird das Wachsen der Pflanze aus dem Schlamm als Symbol für die Reinheit gedeutet.
Kaum eine andere Pflanze regte die Dichter mehr an als die Lotusblume. Die frühesten Gedichte sind in China vor 3.000 bis 4.000 Jahren erschenen.
Alle Lotuspflanzen (Familie der Nelumbonaceae) haben eine besondere Oberflächenstruktur die Wasser, Staubpartikel, Schlamm sowie Mikroorganismen, welche sie krank machen können, abperlen lässt, den sogenannte Lotuseffekt. Dieses biologische Phänomen wird von zahlreichen Wissenschaftlern untersucht, um es für uns nutzbar zu machen.
Oft wird die Lotusblume als essbare Nutzpflanze angebaut.

Artikel im "20 Minuten" vom 11. August b2010


Pflanze des Monats Juli: Strauchveronika (Veronica albicans) im Neuseelandteil (16)


Pflanze des Monats Juni: Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) im Alpinum Urgestein (5)
Das gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae). Im Moment blüht eine stattliche Gruppe dieser Erdorchideen im Alpinum bei der Urgesteinsflora (Plan Nr. 5).


Pflanze des Monats Mai: Vilmorins Taubenbaum (Davidia involucrata var. vilmoriniana) unterhalb vom Teich (23) und im Moorbeet (19)

Pflanze des Monats April: Angraecum sesquipedale in der Schmetterlingsvitrine im Palmenhaus (32)
Angraecum sesquipedale, gelegentlich auch “Stern von Madagaskar“ genannt, ist eine Orchidee (Orchidaceae), die als Epiphyt (Baumsitzer) oder Lithophyt (Steinsitzer) an der Ostküste Madagaskars heimisch ist. Besonders auffällig an ihrer Blüte ist der bis über 40 cm lange Lippensporn, in dessen unterstem Teil Nektar produziert wird. Angraecum sesquipedale hat wissenschaftlich besondere Aufmerksamkeit erhalten, da Charles Darwin anhand einer in England kultivierten Pflanze die These aufgestellt hatte, dass es in Madagaskar einen Schmetterling mit einem extrem langen Saugrüssel geben müsse, der diese Pflanze bestäubt. Dreissig Jahre später (1903) wurde ein Schwärmer (Sphingidae) entdeckt, auf den diese Prognose zutraf. Er wurde wissenschaftlich unter dem Namen Xanthopan morgani praedicta (lat. praedictus = der Vorausgesagte) beschrieben, zu einem Zeitpunkt, in welchem Charles Darwin schon lange tot war. Der Blütenbesuch durch den Schwärmer konnte (viel später) 1997 erstmals fotografisch dokumentiert werden.

Informationen zu Angraecum sesquipedale
Pflanze des Monats März: Huflattich (Tussilago farfara) im Heilpflanzengarten (15), in der Ruderalfläche (35) und im Alpinum (4)
Der zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörende Huflattich (Tussilago farfara) ist bei uns eine der ersten blühenden Frühjahrsblumen. seine sonnengelb leuchtenden Blüten erscheinen vor den grossen, herzförmigen Laubblättern. Mit seinen schnell wuchernden unterirdischen Ausläufern schafftt er es, ganze Plätze zu überdecken. Er wächst fast überall, am liebsten aber auf Ruderalflächen und an Fluss-ufern. Der Huflattich ist eine altbekannte Heilpflanze. Huflattichblüten und -blätter wirken schleimlösend bei zähem Husten, bei Heiserkeit und verhocktem Bronchialkatarrh. Äusserlich angewendet beschleunigen sie die Wundheilung. Heute wird die Einnahme von Huflattich nicht mehr empfohlen. Sie sollen in geringen Mengen leberschädigende Alkaloide enthalten. Daher wird er vor allem äusserlich bei schlecht heilenden Wunden angewendet (Badewasser mit Aufguss aus Huflattichblättern).
Pflanze des Monats Februar: Nomarica gracilis im Orchideenhaus (31)

Pflanze des Monats Januar: Ananas (Ananas comosus) im Palmenhaus (32)






Strauchveronika (Veronica sp., früher Hebe sp.) werden zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) gezählt. Die etwa hundert verschiedenen Arten dieser Gattung sind fast ausschliesslich in Neuseeland verbreitet. Veronica albicans ist eine kleinblättrige, winterharte Art und blüht für kurze Zeit Im BOGA. Die Bienen freuts (siehe unten)...




Der zu den Hartriegelge-wächsen (Cornaceae) gehörende Vilmorins Taubenbaum (Davidia involucrata var. vilmoriniana) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Davidia. Seine grossen weissen Hochblätter erinnern an Taschentücher - deshalb wird er in der Um- gangssprache auch Taschen- tuchbaum genannt - oder an fliegende Tauben. Er stammt ursprünglich aus China und ist heute in Botanischen Gärten und Parks ein beliebter Zierbaum. Im BOGA wachsen gleich zwei dieser schönen Laubbäume. Ein weiteres Exemplar kann in Bern auf der Grossen Schanze bewundert werden.










