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Der Getränkeautomat im Farnhaus ist nicht mehr im Betrieb. Dafür lädt das Café Fleuri vom 20. April bis 13. Oktober zum Verweilen ein.

 

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Widersprüchliche Familienaufstellung auf Etiketten

 

Mit molekulargenetischen Methoden ist es seit einiger Zeit möglich, mehr Licht in die Zusammenhänge der Evolution und der Stammbäume der Pflanzen zu bringen. Wir wissen heute wesentlich präziser als noch vor 20 Jahren, in welchem Grad die Pflanzen untereinander verwandt sind. Inzwischen ist es möglich, die Gruppierung der Pflanzenarten zu Pflanzenfamilien sehr gut und breit abgestützt zu begründen.

 

Das erstaunlichste Resultat dieser molekulargenetischen Ahnenforschung:

die traditionelle Aufteilung in Pflanzenfamilien konnte weitgehend bestätigt werden! Die Gruppierung der Pflanzen aufgrund von Ähnlichkeiten in Blüte und Frucht widerspiegelt sich auch in der allgemeinen genetischen Verwandtschaft.

 

Aber es gab auch einige Korrekturen. Betroffen davon sind insbesondere Pflanzenfamilien, deren Abgrenzung ohnehin stets schwierig und zweifelhaft war. So wusste man schon seit einiger Zeit, dass die Liliengewächse (Liliaceae) und die Rachenblütler (Scrophulariaceae) in ihrer traditionellen Auffassung wohl "künstliche" Familien sind und keine natürliche Verwandtschaftsgruppe darstellen.

 

Bei den Liliengewächsen gab es über die letzten Jahrzehnte etliche Anläufe, sie neu zu fassen. Entsprechend unterschiedlich können die Familiennamen auf den im BOGA vorhandenen Etiketten sein. Diese widersprüchlichen Familienzuordnungen sind so auch ein Abbild der Bemühungen, eine natürliche Ordnung in die künstlichen Familien zu bringen.

 

 

Aenderung Familiennamen bei den Lauchen und Zwiebeln

 

Aenderung Familiennamen bei den Aloen
 

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