Ausschnitte vom Alpinum
 
Ganze Heerscharen von Eidechsen bevölkern das Alpinum.
 

Alpinum


Das Alpinum finden Sie im oberen Teil des Botanischen Gartens. Es befand sich zuerst nördlich vom Gebäude des alten Botanischen Instituts, dort wo jetzt Parkplätze stehen. In den fünfziger Jahren wurde es am heutigen Standort von Henry Mathez angelegt. Mit seinen Kalkfels-Treppen, deren grosse Blöcke im Jura so herausgebrochen wurden, dass sie wieder mit ihren natürlichen Erosionskanten hingestellt werden konnten, gilt dieser Alpengarten als einer der schönsten der Welt.
Das Alpinum profitiert auch von der Zusammenarbeit mit dem bekannten Alpengarten Schynige Platte bei Wilderswil: www.alpengarten.ch

Im Alpinum reisen Sie innert kürzester Zeit vom Himalaya über die Rocky Mountains zum Balkan, in wenigen Schritten erreichen Sie die Pyrenäen, und landen in den Schweizer Alpen, die den grossen zentralen Teil des Alpengartens ausmachen. Alpenflora inmitten der Stadt! Dank der günstigen Lage an der Sonnenhalde zur Aare gedeiht auf 520 Meter über Meer eine der artenreichsten und schönsten Sammlungen an Gebirgspflanzen. Mit über 1'500 Arten zählt es zu den artenreichsten Abteilungen des Botanischen Gartens. Hier finden wir alpine Pflanzen aus vielen Weltgegenden, sowohl aus Europa als auch aus asiatischen und nordamerikanischen Gebirgen.

Der grosse Artenreichtum ist geordet nach verschiedenen Pflanzengesellschaften: Alpine Gesteinsfluren, Fett- und Magerweide, alpine Trocken- und Feuchtrasen, Alpenwald-Anfangs- und -Endstadium, Hochstaudenfluren, Urgesteinsflora (Granit), Flachmoor und Bachrand-Vegetation. Ebenso sind Pflanzen der Trockengebiete des Wallis und des Jura, von Orten des Hochjura sowie Pflanzen der Getreideäcker, Weinberge, Wegränder und Schuttplätze (Einjährige und Mehrjährige) vorzufinden.

 

Das Alpinum im Detail

 

Untenstehend sind die verschiedenen Bereiche des Alpinums aufgelistet. Die Links geben Ihnen detailiertere Informationen zu den einzelenen Themen und Pflanzen (die Nummern entsprechen der Legende des BOGA-Übersichtsplans).

 


1 Pyrenäen und westliches Mittelmeergebiet
2 Tuffgestein
3 Westalpen
4 Schweizer Alpen
5 Urgestein
6 Hochstauden
7 Moor
8 Jura
9 Trockenes Wallis
10 Getreideacker
11 Osteuropa und Balkan
12 Asien
13 Nordamerika

Schynigelang-380
 
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