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Führer zum Heilpflanzengarten (für mehr Details Bild anklicken)
 
Blauer Eisenhut (Acontium napellus), Klatschmohn (Papaver rhoeas) und Gefleckter Schierling (Conium maculatum): Eine schöne Farbkombination, aber alle drei sehr giftig!
 
Deutsche Schwertlilie (Iris germanica): Knospe
 
Tollkirsche (Atropa belladonna):
Die Blüte sieht ganz harmlos aus...
 
Tollkirsche (Atropa belladonna): Giftwirkung: Lähmt die Muskulatur,auch diejenige der Iris. Durch Atropa belladonna kriegten die Frauen schöne Augen. Heute hilft gottseidank andere Kosmetik... .
 
Ananassalbei (Salvia rutilans): Ihre Blätter duften tatsächlich nach Ananas. Die Kübelpflanze steht in der "Duftoase".

Weitere Informationen zur Ananassalbei
 
Gefleckter Aronstab (Arum maculatum): Schöne aber giftige Beeren!
 
Giftige Beeren der Weissen Zaunrübe (Bryonia alba)
 
Glockenbilsenkraut (Scopolia carniolica)
 
Früchte der Alraune (Mandragora officinarum): Berühmtes Aphrodisiacum.
 
Huflattich (Tussilago farfara): blüht als einer der ersten im Frühling. Im Sommer erinnert kaum noch etwas an die filigranen "Zytröseli". Die Pflanze hat nun grosse Blätter ausgebildet, welche ganze Bodenfächen abdecken.
 
Fleischfarbene Passionsblume (Passiflora incarnata)
 
Schnittlauch (Allium Schoenoprasum): Blüte und Knospen
 
Blühende Artischocke (Cynara scolymus)
 
Blütenknospe der Artischocke (Cynara scolymus): Ein beliebtes Gemüse
 
Paprika (Capsicum annuum)
 
Muskateller - Salbei (Salvia sclarea): himmlische Farben, Betörender Duft...
 
 
Mönchspfeffer (Vitex agnus - castus): Einzelblüten Detailaufnahmen
 
Raupe vom Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena): Im Juni werden diese jeweils im Heilpflanzengarten auf deren Futterpflanze, der Gemeinen Osterluzei (Aristolochia clematitis) ausgesetzt.
 

15 Zier, Nutz- und Heilpflanzen - Heilpflanzengarten und Duftoase


Der Heilpflanzengarten zeigt eine stattliche Vielzahl von Pflanzen, die in der medizinischen Wissenschaft und in der Volksmedizin verwendet werden. Er wird für zahlreiche Kurse der Schulen und Pharmazie eingesetzt. Dazu existiert ein vollständiger Pflanzen-führer mit den Nutzanwendungen, verfasst von Dr. Marlis Krneta, erhältlich im Buchhandel und direkt im Botanischen Garten.

 

Der Heilpflanzengarten ist ein Garten für die Sinne: Farben, Formen und Düfte begleiten und verzaubern den/die Besucher/in. Über 220 verschiedene Heilpflanzen wachsen hier auf engem Raum, aufgeteilt in sogenannte Wirkstoffgruppen. Wie und wie stark Pflanzen (oder Teile von ihnen) heilen können, hängt weitgehend von der Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe ab.

 

Oberhalb vom Heilpflanzengarten befindet sich seit 2007 die "Duftoase": Ein Platz mit verschiedenen Duftpflanzen in Kübeln, ein Ort der Sinne und der Düfte.

 

Mehr Information zum Heilpflanzengarten

 

Mehr Informationen zur "Duftoase"

 

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Der Heilpflanzengarten von der Lorrainebrücke aus gesehen.
 
Ausschnitt Heilpflanzengarten
 
Ananassalbei (Salvia rutilans): Blütendetail
 
Acker - Rittersporn (Consolida regalis)
 
Koloquinthe (Citrullus colocynthis): Sieht aus wie eine leckere Melone, ist aber giftig!
 
Schwarzen Nachtschatten (Solanum Nigrum): Wie einige andere Pflanzen und Pflanzenteile im Heilpflanzengarten (vor allem im Alkoloide - Teil) sind diese Beeren giftig. Es kommt eben auf die Dosierung an. Deshalb ist von Selbstversuchen mit diesen Pflanzen abzuraten!
 
Blühende Alraune (Mandragora officinarum): Die Wurzel dieses Nachtschattengewächses ist verzweigt und verwinkelt und erinnert an eine menschliche Gestalt. Sie wird (in esoterischen Kreisen) oft als Glücksbringer an die Wand gehängt.
 
Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
 
Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea)
 
Wilde Malve (Malva silvestris)
 
Kinder im lehrreichen Heilpflanzengarten
 
Diese Holzbiene (Xylocopa violacea) demonstriert zusammen mit der Muskateller - Salbei (Salvia sclarea) schulbuchmässig den Bestäubungsmechanismus der Lippenblütler (Lamiaceae).
 
Hummel and Mönchspfeffer (Vitex agnus - castus) Blütenkerze
 
Mönchspfeffer (Vitex agnus - castus): Laubblätter werden oft mit Hanf (Cannabis sativa) verwechselt.
 
Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena): War bis Mitte des letzten Jahrhunderts im Tessin heimisch. Gilt heute in der Schweiz als ausgestorben. Hier im BOGA werden wenn möglich jedes Jahr
Falter und Raupen aus Zucht freigelassen und damit versucht, eine "künstlich" Population aufrechtzuerhalten. Wer im Mai oder Juni einen solchen Falter übers Blumenmeer tanzen sieht, wess jetzt woher er stammt.
 
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