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Auf einer Südhangfläche oberhalb des Jahreszeiten Wildgartens läuft seit 2007 ein Versuch einen Halbtrockenrasen aus dem Kanton Tessin original nachzubilden. Original Standort: Negrentino, Bleniotal, Südhang auf saurer Braunerde, 810 m ü.M.
Ablauf
Sommer 2006
Auf der Wiese im Bleniotal werden Samen geerntet (Heu).
Frühling 2007
Die Samen aus dem Heu werden im BOGA in Aussaatschalen ausgesät und später pikiert.
Die Grasnarbe der Fläche im BOGA wird abhehackt, ein im Weg stehender, sowieso nicht mehr schöner Thuiabaum wird gefällt, und der Boden wird maschinell aufgelockert.
Die Erde wird vor Ort sterilisiert.
Am Ursprungsort werden sogenannte Bodensoden ausgestochen (Durchmesser 4 cm) und später in die Fläche im BOGA verpflanzt.
Sommer 2007
Eine grosse Ladung von mit Sand durchsetztem Brienzerseekies wird auf der ganzen Fläche verteilt.
Eine Abdeckung wird zum Schutz vor Fremdsameneintrag und Erhalten des Mikroklimas konstruiert. Die Balken der Konstruktion sind auf dem Bild links (Bepflanzung) gut zu sehen. Leider hält das Flies dem ersten Sommersturm nicht stand...
Die Fläche wird mit den Pflanzen aus der Aussaat bepflanzt.
Sommer 2008
Der Halbtrockenrasen wird ausgelichtet (Das Gras dominiert und soll nicht absamen) und gejätet.
Frühling 2009
Die angrenzenden Gebiete müssen früh genug gemäht werden, damit die Wiesenpflanzen (v.a. der Löwenzahn - Taraxacum officinale) nicht in den Halbtrockenrasen absamen.
Frühsommer 2009
Von der Mauer sind verschiedene Pflanzen stark in den Halbtrockenrasen reingewachsen und müssen jetzt ausgejätet werden.
Sommer 2009
Der Halbtrockenrasen wird einmal pro Jahr gemäht.
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