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Wildbienen sind bedroht. 45% stehen heute auf der roten Liste. Mit speziellen Insektenhäusern kann die Wohnungsnot dieser nützlichen Blütenbestäuber und noch anderer bedrohten Insekten gelindert werden.
Das Insektenhaus, vor etwa 8 Jahren gleich anschliegend an den Heilpflanzengarten aufgestellt, beherbergt bereits eine Vielzahl von Wildbienen - Arten, die sich im Garten sehr wohl fühlen. Eine Zoologische Untersuchung stellte insgesamt über 70 Wildbienenarten fest, die die Artenvielfalt des Botanischen Gartens enorm bereichern: Hier können geduldige Beobachter viele faszinierende Entdeckungen machen. Keine Angst, die Wilden Verwandten unserer Honigbiene sind viel kleiner und stechen nicht.
Direkt neben dem Wildbienenhaus liegt eine Buntbrache mit vielen Bienenfutterpflanzen und verwilderten Heilpflanzen von nebenan.
Ein weiteres Insektenhaus befindet sich in der Ruderalfläche.
Mit zwei Versuchsanlagen (Vully und Botanischer Garten Bern) beobachtet wildBee.ch 2012, welche Materialien hohlraum- bewohnende Wildbienen - Arten besonders gerne mögen. Wir erhoffen uns daraus Rückschlüsse für optimale Förderung und gute Nisthilfen. wildBee.ch versteht sich als Netzwerk und Gemeinschaftsprojekt, welches schwerpunktmässig Social Medias nutzt um Wildbienen - Freunde zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Im Mittelpunkt steht eine Schweizerische Kampagne für Wildbienen.
Im Rahmen der Ausstellung "Lebensräume" legten Mitarbeiter vom Verein "Kies und Landschaft" an Aktionstagen verschiedene kleine Naturbauelemente (Kleinstrukturen) an. Beim Wildbienenhaus entstanden auf diese Weise unter anderem eine Trockenmauer und ein Kleingewässer. Eine Kräuterspirale steht im Jahreszeiten-Wildgarten und eine Eidechsenburg in der Ruderalfläche.
Kurze Bauanleitungen für kleine Naturelemente für den Garten
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