Das Kunstmuseum der Natur
Eine Weltreise im Zeitraffer: Das kann der Botanische Garten mit Garantie bieten. Diese Oase mitten in der Stadt führt in die Alpen, gibt dann freie Sicht aufs Mittelmeer, Palmen und Kakteen, Orchideen und Steppenpflanzen locken. Und verlocken. Denn der Botanische Garten ist ein Fest der Sinne, der Formen, Düfte und Farben. Tausende Pflanzenarten aus aller Welt, darunter auch viele Heilkräuter, haben hier ihre Heimat gefunden – sei es in der freien Natur oder in den sechs Schauhäusern, in denen man mitten in die Vegetation eintaucht. Der 1859 vor allem zu Studienzwecken gegründete Park erstreckt sich über mehr als zwei Hektaren an der Sonnenseite des Aarehanges, gleich neben der Lorrainebrücke. Es ist ein Ort der Musse, der Entspannung – und der Anregung. Dazu dienen auch die zahlreichen Führungen, Kunstausstellungen und Veranstaltungen, die während des ganzen Jahres angeboten werden.
Lichtblicke

Der Botanische Garten ist weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich, ein Lichtblick und ein Geschenk zum 150-jährigen BOGA-Jubiläum. In einer vierjährigen Übergangslösung beteiligen sich Kanton, Stiftung, Stadt, Burgergemeinde und die Universität an den Betriebskosten. In der nun gewonnenen Übergangsphase geht es darum, sowohl für den Betrieb des Gartens wie für die Schauhäuser eine definitive Lösung aufzugleisen. Spätestens 2012 will der Kanton konkrete Vorschläge präsentieren.
Artikel in der "Berner Zeitung", im "Bund" und im "20 Minuten" vom 15. Oktober 2009
Artikel in der "Berner Zeitung", im "Bund" und im "20 Minuten" vom 11. Dezember 2009

Im Moment schlüpfen wieder Riesen Atlasspinner im Palmenhaus!












